Land Baden-Württemberg unterstützt Sanierung der Stadtkirche Schönau – Stiftung Schönau ermöglicht Umsetzung

Symbolische Übergabe der Fördermittel. V.l.n.r.: Dr. Albrecht Schütte MdL, Ministerin Nicole Razavi MdL, stellvertretender Vorsitzender des Kirchengemeinderats der Evangelischen Stadtkirche Steinachtal Waldemar Schmidt, Leiterin Abteilung Recht und Stiftungszweck der Stiftung Schönau Gabriele Frey-Grimberg, Jan-Peter Röderer MdL
Ein starkes Zeichen für den Erhalt unseres kulturellen Erbes: Die Stiftung Schönau engagiert sich gemeinsam mit der Evangelischen Kirchengemeinde Steinachtal für den Erhalt der Stadtkirche in Schönau. Im Rahmen des Denkmalförderprogramms 2025 unterstützt das Land Baden-Württemberg die Instandsetzung der Sandsteinfassade sowie die Sanierung von Dach und Fenstern des historischen Kirchengebäudes mit 159.680 Euro. Die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Razavi MdL, überreichte den symbolischen Förderbescheid im Oktober 2025 in Stuttgart.
Die Evangelische Stadtkirche in Schönau, ehemals der Speisesaal der Mönche, zählt zu den wenigen erhaltenen Bauwerken des ehemaligen Klosters. Die Stiftung Schönau finanziert als Eigentümerin die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Kirchenensembles und begleitet sie fachlich und organisatorisch. Die Außensanierung ist mit rund 1,25 Millionen Euro veranschlagt und soll bis Advent abgeschlossen sein. Vorausgegangen ist ein erster Bauabschnitt mit Sanierung der Heizung und der Grundleitungen für 564.000 Euro.
Die Kirchengemeinde Steinachtal freut sich, dass sie dieses auch kirchengeschichtlich bedeutende Gebäude für ihre Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen im gesamten Steinachtal nutzen und mit geistlichem Leben füllen kann. Das Eigentümerengagement der Stiftung, wie auch die Unterstützung aus dem Denkmalförderprogramm, sichern die Zukunft der Stadtkirche über den kirchlichen Veränderungsprozess hinaus.
Die Stiftung Schönau steht für insgesamt 85 Kirchen und 41 Pfarrhäuser in Baden in der direkten Baupflicht, bei denen sie Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen finanziert. Der historisch festgelegte Kostenanteil der Stiftung liegt zwischen 65 und 100 Prozent.
Mit der Denkmalförderung würdigt das Land Baden-Württemberg das Engagement von Kirchengemeinden, Kommunen und privaten Eigentümern, die sich für den Erhalt wertvoller Bausubstanz einsetzen. Finanziert wird das Programm überwiegend aus den Erträgen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Insgesamt stellt das Land Baden-Württemberg im Rahmen der zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 2025 rund 5,9 Millionen Euro zur Förderung von 50 Kulturdenkmalen bereit.


