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Stiftung Schönau erhält besondere Anerkennung beim Landespreis „Kirche und bezahlbares Wohnen“

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In Edingen-Neckarhausen bei Heidelberg entwickelt die Stiftung Schönau ein Quartier in Holzhybridbauweise nach KfW-40-Standard mit 67 Mietwohnungen, rund 90 Prozent davon gefördert.

In Edingen-Neckarhausen bei Heidelberg entwickelt die Stiftung Schönau ein Quartier in Holzhybridbauweise nach KfW-40-Standard mit 67 Mietwohnungen, rund 90 Prozent davon gefördert.


Die Stiftung Schönau wird beim landesweiten Preis „Kirche und bezahlbares Wohnen“ des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg mit einer besonderen Anerkennung gewürdigt. Damit hebt das Land die strukturprägende Rolle der Stiftung bei der Entwicklung kirchlicher Liegenschaften für bezahlbaren Wohnraum hervor. 

Der neu ausgelobte Preis zeichnet beispielgebende Projekte, Konzepte und Initiativen aus, die kirchliche Ressourcen innovativ für die Wohnraumversorgung nutzbar machen. Darüber hinaus empfiehlt die Jury, zwei landesweit wirkende Akteure – darunter die Stiftung Schönau – für ihr großformatiges Engagement öffentlich anzuerkennen.

Verantwortung für kirchliche Flächen

Als Immobilienunternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden entwickelt die Stiftung Schönau kirchliche Grundstücke und Bestände strategisch weiter. Ziel ist es, vorhandene Flächenpotenziale verantwortungsvoll zu aktivieren und langfristig dem Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen.

Im Fokus stehen Konversionsprojekte, Nachverdichtungen im Bestand sowie qualitätsvollen Neubau. Auf diese Weise entsteht zusätzlicher Wohnraum in den besonders angespannten Wohnungsmärkten der badischen Metropolregionen: wirtschaftlich tragfähig, sozial ausgewogen und ökologisch orientiert.

Dauerhaft im Bestand

Die Stiftung baut ausschließlich für den eigenen Bestand. Dadurch bleibt der geschaffene Wohnraum langfristig gesichert und entzieht sich kurzfristigen Marktzyklen. Ökologisch sinnvolle Bauweisen, energieeffiziente Standards und der verantwortungsvolle Umgang mit vorhandenen Gebäuden und Flächen sind dabei fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Zugleich arbeitet die Stiftung eng mit Kirchengemeinden, Kommunen und weiteren Partnern zusammen. So entstehen Quartiere, die sich sensibel in bestehende Strukturen einfügen und einen Beitrag zur sozialen Durchmischung leisten.

Impuls für die Weiterentwicklung kirchlicher Immobilien

Mit dem Preis möchte das Land Baden-Württemberg Impulse setzen und Mut machen, kirchliche Immobilien aktiv für die Wohnraumversorgung zu nutzen. Die Anerkennung der Stiftung Schönau unterstreicht, dass professionelles Immobilienmanagement im kirchlichen Kontext ein wirksamer Hebel für nachhaltige Quartiersentwicklung sein kann.

Die Stiftung versteht die Auszeichnung als Bestätigung ihres langfristigen Ansatzes: kirchliche Flächen nicht als Reserve, sondern als Verantwortung zu begreifen – und daraus qualitätsvollen, bezahlbaren Wohnraum für die Region zu entwickeln.

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