EKD-Kommission ist Gast bei der ESPS


Die Baurechts- und Grundstückskommission der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) ist zu Gast bei der Evangelischen Stiftung Pflege Schönau (ESPS). Fachleute aus den Bereichen Bau und Liegenschaften tauschen sich im badischen Mosbach und Michelbuch vom 21. bis 23. Mai zu den aktuellen Fragen kirchlichen Immobilienmanagements aus: Wie können kirchliche Gebäude und Grundstücke in Zukunft neben den Gottesdiensten genutzt werden? Wie kann die Evangelische Kirche in Deutschland dazu beitragen, die Wohnungsnot zu lindern, so dass vor allem in Großstädten bezahlbarer Wohnraum für Familien entsteht?
„Da die kirchlichen Körperschaften Grundstücke und Liegenschaften besitzen, sehen wir unsere Aufgabe unter anderem darin, das Erbbaurecht weiterzuentwickeln und marktfähiger zu machen, um damit mehr Wohnraum zu schaffen“, so Oberlandeskirchenrat Adalbert Schmidt, Vorsitzender der Kommission.
Die ESPS vertritt die Evangelische Landeskirche in Baden in diesem Gremium. Es tagt seit 1949 kontinuierlich und berät die EKD sowie ihre Gliedkirchen in Rechts- und Verwaltungsfragen des Bau-, Grundstücks- und Friedhofswesens. „Die Stiftung ist als Immobilienunternehmen aufgestellt. Daher liegt es nahe, dass wir mit unserer immobilienwirtschaftlichen Kompetenz die Kirche unterstützen, Lösungen für die Restrukturierung ihrer Liegenschaften zu finden“, erläutert Gabriele Frey-Grimberg von der ESPS.
Die Kommission ist eine von insgesamt sechs Fachgremien, mit denen die EKD die Zusammenarbeit der 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland weiterentwickelt. Die Kommissionen helfen der EKD, ihren Auftrag umzusetzen, Richtlinien aufzustellen, zum Beispiel für die Beschäftigung Pfarrerinnen und Pfarrern und für die Verwaltung kirchlicher Finanzen.