Nachhaltigkeit, Stiftungswald, Vermietung

Stiftung Schönau baut weitere 14 Mietwohnungen in Heidelberg

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Spatenstich für ein nachhaltiges Wohnbauprojekt der Stiftung Schönau in Heidelberg-Rohrbach: Thomas Hähle und Tobias Zeitler, beide Geschäftsführer B&O Bau Baden-Württemberg GmbH, Klaus Pertzborn, Emilia Karchakova, Monika Adler (Stiftung Schönau) sowie Ingo Strugalla, Geschäftsführender Vorstand Stiftung Schönau (v.l.n.r)

Mit holz aus den eigenen Wäldern:Stiftung Schönau baut weitere
14 Mietwohnungen in Heidelberg

Die Stiftung Schönau errichtet in der Kirschgartenstraße in Heidelberg-Rohrbach ein Mehrfamilienhaus mit 14 Mietwohnungen in Holzhybridbauweise. Das Holz dazu stammt aus stiftungseigenen Wäldern im Schwarzwald und wird auf kurzen Wegen regional verarbeitet. Mit dem feierlichen Spatenstich im November gaben die Stiftung und das ausführende Bauunternehmen B&O Bau Baden-Württemberg jetzt den Startschuss für den Baubeginn.

„Mit unserem nachhaltigen Wohnbauprojekt in Rohrbach tragen wir erneut zur Entlastung des Heidelberger Wohnungsmarktes bei. Angesichts des knappen Wohnraums in der Region ist das ein wertvoller Beitrag, den wir als Unternehmen der Evangelischen Landeskirche in Baden gerne leisten“, meint Ingo Strugalla, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Schönau. Dank modernem Systembau wird das Gebäude bereits Anfang 2023 bezugsfertig sein.

Nach dem Massivholzbauprojekt in Brühl baut die Stiftung Schönau nun auch in Heidelberg in Holz. Das Mehrfamilienhaus in der Rohrbacher Kirschgartenstraße mit 14 Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen auf insgesamt 1.053 m² Wohnfläche entsteht in nachhaltiger Holzhybridbauweise. Dabei werden Keller und Treppenhauskern in Beton errichtet. Der weitaus größere Teil des Gebäudes mit Obergeschossen und Fassaden besteht aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz aus den Wäldern der Stiftung.

Holz gilt als besonders umwelt- und klimafreundlich, da es während seines Wachstums der Atmosphäre bereits erhebliche Mengen an CO2 entzogen hat. Nach dem Bau bleibt das Klimagas noch viele weitere Jahrzehnte im Gebäude gespeichert. Zudem schafft der natürliche Baustoff Holz in den Innenräumen eine gesunde Wohlfühlatmosphäre. Der Systembau mit einer Vorfertigung der Holzmodule sichert eine außerordentlich kurze Bauzeit: Die Mietwohnungen sollen bereits Anfang 2023 bezugsfertig sein.

Nachhaltig und regional

Das Besondere an diesem Bauprojekt ist der regionale Ansatz. Die Stiftung Schönau setzt dabei eigenes Holz aus den nachhaltig bewirtschafteten Stiftungswäldern im Schwarzwald ein, das von dortigen Sägewerken verarbeitet wird. Dadurch sind nur kurze Transportwege notwendig, was die Umwelt zusätzlich schont. Nachhaltigkeit wird darüber hinaus auch im Keller des Hauses sichtbar. Neben der Fernwärme-Übergabestation für umweltfreundliches Heizen sind dort 24 großzügige Fahrradstellplätze geplant. Für Autos sind 14 oberirdische Stellplätze auf dem Grundstück vorgesehen und auf dem Dach des Gebäudes wird eine Photovoltaikanlage Ökostrom erzeugen, der primär in die Versorgung des Hauses fließen wird.

Moderner Wohnstandard in attraktiver Lage

Das Mehrfamilienhaus entsteht im Heidelberger Stadtteil Rohrbach mitten in einem ruhigen und gewachsenen Wohngebiet. In unmittelbarer Nachbarschaft liegen die Konversionsflächen der ehemaligen Campbell Barracks. Dort entsteht zurzeit ein attraktives Wohnquartier mit Einkaufsmöglichkeiten, Grünflächen und Kultureinrichtungen wie dem Heidelberger Karlstorbahnhof. Die Wohnungen selbst sind nach aktuellen Wohnstandards ausgeführt. Sie sind barrierearm bzw. barrierefrei und werden mit einem rollstuhlgerechten Aufzug erschlossen. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder eine Terrasse.

In der Heidelberger Kirschgartenstraße baut die Stiftung Schönau 14 Mietwohnungen in nachhaltiger Holzhybridbauweise
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